[FSI]-WiSo

FSI WiSo im Dezember 2009
Wer sind wir?
Studentinnen und Studenten brauchen Leute aus ihren Reihen, die sich auskennen, Hilfe bei Problemen bzw. Fragen geben können und die ihre Interessen vor den Institutionen der Uni vertreten. Die Studierendenvertretungen sind das Sprachrohr der Studenten. Über die gewählten Studierendenvertreter ist es möglich auf die Entscheidungen, die in der Uni getroffen werden, im Sinne der Studenten Einfluss zu nehmen. Eine solche Studierendenvertretung ist die Fachschaftsinitiative der WiSo, kurz [FSI]-WiSo. Da wir als solche bei Hochschulwahlen antreten, wollen wir uns Euch vorstellen.
Geschichte der Fachschaften
Die Fachschaft ist ein Zusammenschluss der Studierenden eines Studienganges (bzw. am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) mit dem Ziel, studentische Interessen durchzusetzen und zu wahren. Die Mitglieder der Fachschaftsgruppen stritten sich um hochschulpolitische Themen mit den Leitern der Universitäten und sorgten so für die studentische Selbstverwaltung der Studierenden. Der bayerischen Staatsregierung schmeckte dies natürlich überhaupt nicht und so schaffte sie die “Verfasste Studierendenschaft” 1974 kurzerhand einfach ab. Dadurch wurde es den Studierendenvertretungen erheblich erschwert, sich effektiv in die Hochschulpolitik einzumischen. Um diese Zensur ein wenig umgehen zu können, wurde hier in Erlangen-Nürnberg die StuVe als Zusammenschluss aller Studierendenvertretungen gegründet und hat als e.V. die Möglichkeit, bei wichtigen Themen ihre Meinung kundzutun. Allerdings kann das nicht die “alte” Verfasste Studierendenschaft ersetzen. Um diesen Missstand zu beseitigen gründeten sich “Fachschaftsinitiativen zur Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft”. Dieses Ziel gilt für uns heute noch, auch wenn eine Realisierung in weiter Ferne liegt. Unsere [FSI]-Wahlliste trägt dennoch diesen Titel, um unseren Anspruch zu manifestieren.
Eine Studierendenvertretung
Als [FSI]-WiSo kümmern wir uns also um studentische Belange am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Wir sind Studentinnen und Studenten aus allen Studiengängen. Darin liegt auch unser großes Plus, denn so sind wir über BWL-sowie VWL-Themen genauso informiert wie über die der SozÖks, WI-ler oder WiPäds, ob Diplom, Bachelor oder Master. Beratung für alle -Vertretung für alle!
Mitmachen kann jede(r), die/der sich für studentische Arbeit interessiert und Lust hat, sich einzubringen. Wir haben keine (partei)ideologischen Scheuklappen. Sich als Fachschaft auf ein “Dogma“ festzulegen, wäre aus unserer Sicht vollkommen falsch. Denn wir gehören keiner Partei an (wie z.B. der RCDS), sondern wir sind eine Studierendenvertretung und Fachschaft. Unsere Meinungen und Einstellungen als Gruppe ergeben sich aus Diskussionen innerhalb der [FSI]-WiSo. Wir legen sehr hohen Wert darauf unabhängig zu sein! Sowohl ideell als auch finanziell.
Unsere individuellen Vorstellungen wirken sich aber natürlich auf unsere Arbeit und Organisation aus. Die [FSI]-WiSo versteht sich als basisdemokratische Gruppe. So gibt es in der [FSI]-WiSo nur eine Hierarchieebene, jeder hat die eine Stimme. Es gibt keinen Vorstand. In den Sitzungen äußert jeder seine Meinung, rotierende Sitzungsleitungen geben allen das Gefühl, beteiligt zu sein. Aufgaben werden auf alle delegiert, jeder macht das, was er/sie für seine/ihre Stärke hält. Wir sehen uns auch als Vertreter für sogenannte Minderheiten an der Fakultät.
Wir arbeiten gerne mit anderen Institutionen zusammen und organisieren gemeinsame Veranstaltungen, distanzieren uns aber von ausgrenzenden und diskriminierenden Organisationen, denn deren Vorstellungen und Sitten sind mit unseren nicht vereinbar.
Recht auf Kritik
Aufgrund der oben genannten Prinzipien nehmen wir das Recht auf Kritik für uns in Anspruch. Nicht nur an Institutionen, der Fakultät oder Professoren, sondern auch überall da, wo es nicht im Sinne der Studierenden läuft. Niemand hat einen Unfehlbarkeitsstatus! Dabei haben wir als [FSI]-WiSo aber den Grundsatz aufgestellt, unsere Bedenken immer in angemessener Form zu präsentieren. Wir werden von euch, den Studierenden getragen und gewählt, und dementsprechend handeln wir.
